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AKTIF – Akademiker_innen mit Behinderung in die Inklusions- und Teilhabeforschung
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Projekttitel: AKTIF – Akademiker_innen mit Behinderung in die Inklusions- und Teilhabeforschung
Ansprechpartner_innen: Prof. Dr. Theresia Degener
Förderer: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Laufzeit: 01.05.2015–30.04.2018
Kooperations-/ Praxispartner: TU Dortmund, Universität zu Köln, Institut für empirische Soziologie (IfeS) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Ziele: Menschen mit Behinderungen haben, selbst wenn sie über einen Hochschulabschluss verfügen, nicht dieselben beruflichen Chancen wie Nichtbehinderte. Im AKTIF-Projekt sollen jetzt Wege entwickelt werden, diese Nachteile abzubauen und die Position von Wissenschaftler_innen mit Behinderungen in der Teilhabeforschung und Inklusionsforschung sowie ihre Vernetzung mit den Disability Studies zu stärken. Mit dem Projekt sollen berufliche Perspektiven für die im Projekt angestellten ebenso wie für zukünftige Wissenschaftler_innen mit Behinderung in der interdisziplinären Teilhabe- und Inklusionsforschung auf- und ausgebaut werden. Gleichzeitig soll die Teilhabe- und Inklusionsforschung selbst Impulse in Richtung einer inklusiven Forschung erhalten. Dazu gehört auch die Stärkung der Disability Studies in der Forschung und an den Hochschulen. An dem Projekt wirken neben der EvH RWL die TU Dortmund (Vertr. Prof. Dr. Monika Schröttle) das Institut für empirische Soziologie (IfeS) an der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen (Dr. Stefan Zapfel, stellv. Koordinator) und die Universität zu Köln (Prof. Mathilde Niehaus) mit. Die Gesamtkoordination liegt bei der TU Dortmund (Vertretungsprofessorin Dr. Monika Schröttle, Fachbereich Rehabilitationswissenschaften). Es wurden Stellen für insgesamt 20 wissenschaftliche Mitarbeiter_innen mit und ohne Behinderungen geschaffen, für jeweils drei Jahre. AKTIF wird finanziert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, aus Mitteln des „Ausgleichsfonds für überregionale Vorhaben zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben“.
Methoden: Die Mitarbeiter_innen bauen in „gemischten“ Teams an den vier Standorten vernetzte Forschung zur Teilhabesituation und zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bundesweit auf und aus. Sie erarbeiten Inhalte, Methoden und Projekte im Zusammenhang der Teilhabe- und Inklusionsforschung sowie der Disability Studies. AKTIF ist ein Qualifikationsprojekt, d.h., die Mitarbeiter_innen erwerben neben thematischer Qualifikation auch Kompetenzen in Forschungsmethoden, Entwicklung von Forschungsvorhaben und Einwerbung von Drittmitteln. Dazu stehen neben den Projektmitarbeiter_innen auch Expert_innen aus verschiedenen Fachbereichen bereit. Am Standort Bochum spielen die Themen rechtliche und soziale Umsetzung der UN BRK und Aufbau von BODYS eine besondere Rolle.
Ergebnisse: Die Erkenntnisse aus den Forschungsprojekten werden publiziert.
Veröffentlichungen: Veröffentlichungen erfolgen am Projektende.

 

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