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SELBSTgeMACHT – Zwischen Selbstbestimmung und Machtstrukturen
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SELBSTgeMACHT – Zwischen Selbstbestimmung und Machtstrukturen

Vortrag von Lukas Groß (BODYS) bei der Lebenshilfe NRW

„Wer nimmt sich den letzten Keks? – Zum Umgang mit Macht“ war der Titel der Konferenz für die Leitungen der Ambulanten Hilfen für Menschen mit Behinderungen der Lebenshilfe NRW am 19.09.2017 in Mühlheim an der Ruhr.

BODYS-Mitarbeiter Lukas Groß referierte unter dem Titel „SELBSTgeMACHT – Zwischen Selbstbestimmung und Machtstrukturen“ über die enge Verknüpfung dieser beiden Begriffe – die dem Grund nach jedoch recht unterschiedlich sind. Groß stellte heraus, dass Selbstbestimmung nur dann erfolgreich umgesetzt werden kann, wenn das Individuum auch über die Macht zur Selbstbestimmung verfügt. Hierbei nahm Groß insbesondere Menschen mit Behinderungen und ihre Möglichkeiten zur Selbstbestimmung in den Blick und fragte, wie Selbstbestimmung im Sinne der UN Behindertenrechtskonvention (UN BRK) in einem weiterhin stark wohlfahrtsbasierten Umfeld aussehen kann.

Im Anschluss an den Vortrag haben die rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit genutzt und für einen lebhaften Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft gesorgt. Deutlich wurde der Wunsch auf allen Seiten nach einer erfolgreichen und rechtebasierten Umsetzung der UN BRK, die unter anderem durch unterstützende Entscheidungsfindung ermöglicht werden kann. Hervorgehoben wurde die Notwendigkeit von Schulungen und Fortbildungen, die auf Grundlage der UN BRK  Konzepte für die Praxis bieten.

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