Menu
Wahlmöglichkeiten sichern! – Wohnen für Menschen mit komplexer Behinderung und pflegerischem Unterstützungsbedarf
Bild verkleinern
Projekttitel: Wahlmöglichkeiten sichern! – Wohnen für Menschen mit komplexerBehinderung und pflegerischem Unterstützungsbedarf
Ansprechpartner_innen: Prof. Dr. Karin Tiesmeyer, Prof. Dr. Dr. Sigrid Graumann, Prof. Dr. Dieter Heitmann, Carina Bössing B.A., Katrin Schrooten B.A.
Institut für Bochumer Disability Studies (BODYS)
Förderer: Stiftung Wohlfahrtspflege
Laufzeit: 10.2016-09.2019
Kooperations-/ Praxispartner: Stiftung Bethel, Bethel.regional
In der Gemeinde leben
Ziele: Nach § 19 der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) haben Menschen mit Behinderung den rechtlichen Anspruch auf die Möglichkeit freier Bestimmung des Wohnens. Trotz starker Ausweitung ambulanter Unterstützungssettings profitieren Menschen mit komplexer Behinderung und Pflegebedarf jedoch aus unterschiedlichsten Gründen bislang kaum von diesem Anspruch und drohen diesbezüglich ausgegrenzt zu werden. An dieser Stelle setzt das Projekt an und zielt darauf, die Ausübung dieser Wahlmöglichkeit für die Personengruppe von Menschen mit Behinderung und umfassendem Unterstützungsbedarf in den Bereichen Teilhabe, selbstbestimmte Lebensführung und Pflege sicher zu stellen. Im Rahmen des auf drei Jahre angelegten wissenschaftlich begleiteten Modellprojekts soll ein Modulhandbuch entwickelt, erprobt und evaluiert werden, das sowohl die Ermittlung des Wohnwunsches als auch deren erfolgreiche Umsetzung aus der Perspektive der Menschen mit Behinderung sichern soll.
Methoden: Methodisch fokussiert das Projektvorhaben im ersten Schritt auf die Erprobung und Weiterentwicklung von Methoden und Verfahrens-weisen zur Erhebung von Wohnwünschen und -perspektiven von Menschen mit komplexer Behinderung und pflegerischem Unterstüt-zungsbedarf. Ein zweiter Schritt dient der Klärung der Ausgestaltung und Umsetzung der geäußerten Wünsche wie auch der Realisierung notwendiger Unterstützungsarrangements. Alle methodischen Schritte werden in enger Verschränkung zwischen praktischer Erprobung, Umsetzung und wissenschaftlicher Begleitung realisiert. Das gesamte Projekt ist durch die konsequente Ausrichtung am Willen der Menschen mit komplexer Behinderung und pflegerischem Unterstützungsbedarf und durch die systematisch verankerte Einbindung von Interessenvertretungen stark partizipativ ausgerichtet. Dies wird exemplarisch von Prof. Dr. Gudrun Dobslaw (Fachhochschule Bielefeld) evaluiert. Es wird mit sogenannten Entwicklungsgruppen gearbeitet, die die Methoden einsetzen und weiterentwickeln. Ebenso werden Vertreter und Vertreterinnen unterschiedlicher Professionen und relevanter sozialrechtlicher Einflussgruppen (Sozialleistungsträger und kommunaler Verwaltung) konsequent mit einbezogen. Zum Zweck der Zielerreichung wir das Projekt über die gesamte Laufzeit hinweg in enger Kooperation zwischen der Stiftung Bethel und der EvH Bochum bearbeitet.
Ergebnisse:

Derzeit können noch keine Ergebnisse aus dem laufenden Projekt veröffentlicht werden.

Veröffentlichungen: Veröffentlichungen folgen im Verlauf des Projektes und am Projektende

 

Zurück