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Regional differenzierte Analyse von unterstützenden Rahmenbedingungen für pflegende Angehörige in NRW und ihrer Entstehungszusammenhänge
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Regional differenzierte Analyse von unterstützenden Rahmenbedingungen für pflegende Angehörige in NRW und ihrer Entstehungszusammenhänge

Pflegende Angehörige sind die tragende Säule der pflegerischen Versorgung in Deutschland und NRW. So werden laut Statistischem Bundesamt zwei Drittel der bundesweit derzeit etwa 2,9 Mio. Pflegebedürftigen zu Hause versorgt. Verschiedene Studien belegen, dass die Pflege von Angehörigen sowohl zu gesundheitlichen, persönlichen als auch beruflichen Risiken und Problemen führen kann. Damit pflegende Angehörige ihrer Aufgabe langfristig und bei guter (physischer und psychischer) Gesundheit gerecht werden können, wurden als zentrale Voraussetzungen ein unterstützendes Umfeld und zunehmend (ergänzende) integrierte lokale Unterstützungs- bzw. Entlastungsangebote erkannt.

Über das GEPA NRW und das dritte Pflegestärkungsgesetz erhalten die Kommunen eine größere Verantwortung in der Planung und Steuerung der Angebote vor Ort. Diese Anforderungen müssen von den Kommunen im Zusammenspiel mit den Pflegekassen, freien Trägern und zivilgesellschaftlichen Akteuren bewältigt werden.

Fast drei Jahre nach Einführung des Alten- und Pflegegesetzes lässt sich mit Blick auf NRW feststellen, dass es zwischen den Kommunen große Unterschiede in der Unterstützung von pflegenden Angehörigen gibt. Einige Städte und Kreise engagieren sich in diesem Handlungsfeld bereits stärker als andere und haben verschiedenartige Projekte, Kooperationen und Vernetzungen vorangebracht. Kern des Forschungsvorhabens ist die Analyse von Gelingensfaktoren für eine angehörigenbewusste Region. Dies bietet allen Kreisen und kreisfreien Städte in NRW die Möglichkeit, sich an „Good-Practice Kommunen“ zu orientieren und das eigene Handeln entsprechend zu reflektieren.

Dauer:

08/2017-05/2018

Projektleitung:

Prof. Dr. Irene Gerlach

Kooperations-/ Praxispartner:

EvH RWL

Transferleistungen des Projekts:

Im Verlauf des Projektes wird es v.a. darum gehen, Grundlagen für neue Handlungskonzepte für Regionen in NRW zu erarbeiten und vorhandene Strukturen und Erfahrungen für den Wissens- und Praxistransfer zwischen NRW-Regionen aufzubereiten.

Ergebnisse / Veröffentlichungen:

Über die Ermittlung von besonders angehörigenbewussten Regionen in NRW und die Aufbereitung der dort vorliegenden Erkenntnisse werden neue Erkenntnisgrundlagen für eine zukunftsfähige Alten- und Pflegepolitik in NRW geschaffen.

Die Ergebnisse werden in Form eines Vergleichsinstruments als Abschlussbericht veröffentlicht.

Projekttyp

Drittmittel des Landesförderplans Alter und Pflege 2016-2017

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