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Aktuelles

Inklusive Forschung darf kein Wettbewerbsnachteil sein!

v.li.: Monika Schröttle (TU Dortmund), Viktoria Nicole Przytulla (Universität Bremen), Antja Scharsich (BMBF), H.-Günter Heiden (EvH RWL) (c) Kathrin Vogt

Unter dieser Überschrift wurde zum Abschluss der Tagung "Unsere Teilhabe – Eure Forschung?" an der TU Dortmund eine Kampagne zur Ergänzung von Projektbestimmungen gestartet. Zentrale Forderung der Kampagne ist die Sicherstellung von Barrierefreiheit bei der Forschungsarbeit behinderter Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen: "Ergänzend zu existierenden Nachteilsausgleichen, die für die jeweiligen Personen existieren, muss es auch vergleichbare Nachteilsausgleiche in der projektbezogenen Arbeit inklusiv zusammengesetzter Forschungsteams geben", betonte H.- Günter Heiden, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt AKTIF, der die Kampagne vorstellte. "Das bedeutet, dass es eine Art ergänzendes Budget für Barrierefreiheit geben muss - und zwar zusätzlich den üblichen Projektkosten: etwa für die Erstellung von Forschungsberichten in Leichter Sprache, Schriftdolmetschung bei Projektbesprechungen oder Audiodeskription bei Lehrvideos!"

Der ausführliche Text des Kampagnenaufrufs ist als PDF- und als Word-Datei nachstehend als Download verfügbar. Unter den Erstunterzeichnenden sind über 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im Projekt AKTIF (Akademikerinnnen und Akademiker mit Behinderungen in die Teilhabe – und Inklusionsforschung) zusammenarbeiten. Weitere Unterstützerinnen und Unterstützer sind willkommen.